Die neue Orgel

Den Auftrag für den Orgelneubau hat die Firma Friedrich Fleiter, Münster erhalten.

Auf den ersten Blick wird die neue Orgel auch die alte sein, denn der jetzige Prospekt (das Gehäuse der Orgel) steht unter Denkmalschutz und wird nicht verändert werden. Die beiden bestehenden Orgelgehäuse, die teilweise vom Joch verdeckt waren, wurden um einige cm in die Mitte der Empore gerückt, ohne jedoch Teile des Fensters zu verdecken.

Neu wird ein an der Brüstung aufgehängtes, schwellbares Rückpositiv sein. Damit hat der Organist die Möglichkeit, den Gemeindegesang besser, weil direkter zu begleiten und zu führen. Der Spieltisch mit vier Manualen wird in der Mitte der Orgelempore stehen, der Organist mit dem Rücken zum Kirchenraum sitzen.

Die Orgel wird mit 71 Registern einen französich-romantischen Charakter erhalten. Ein Glanzpunkt der neuen Orgel wird das Schamadenwerk mit 3 Spanischen Trompeten (16′, 8′ und 4′) und einer durchschlagenden Clarinette.

Hauptwerk 18 Register 1.480 Pfeifen
Schwellwerk 18 Register 1.551 Pfeifen
Rückpositiv (schwellbar) 12 Register 926 Pfeifen
Schamadenwerk 6 Register 272 Pfeifen
Pedal 17 Register __254 Pfeifen
Gesamt 71 Register 4.483 Pfeifen

Die Disposition wurde von Kantor Ludwig Wegesin zusammen mit einem Orgelsachverständigen und dem Orgelbauer in Abstimmung mit den zuständigen Gremien des Bistums Münster entworfen.

Disposition_Ludgerusorgel